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Internationaler Friedenspreis Dresden-Preis

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Der lange Weg eines stillen Helden
2.2
Günter Wallraff hält Laudatio
3
Lyambiko mit Songs von Nina Simone

Für das Foto tut er es noch einmal: die Augen geschlossen, den Arm nach oben gestreckt, die rechte Hand zur Faust geballt. So wie er es vor fast 50 Jahren tat. Als er als Sieger auf dem Podest der olympischen Spiele in Mexiko stand. Jetzt steht er im Souterrain seines Hauses bei Atlanta vor einem Gemälde, das …

Der vielfach ausgezeichnete Enthüllungsjournalist und Schriftsteller Günter Wallraff engagiert sich seit Jahrzehnten gegen Rassismus, unter anderem als Botschafter der Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“. Mit seinem Film „Schwarz auf Weiß – eine Reise durch Deutschland“ aus dem Jahr 2009 deckte er latenten und offenen Rassismus im Land auf.

Lyambiko gilt als eine der besten Jazzsängerinnen Deutschlands. Bei der Preisverleihung an Tommie Smith in der Semperoper wird die Echo-Preisträgerin gemeinsam mit ihrer Band mehrere Songs von Nina Simone performen, der musikalischen Ikone der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Aufgewachsen im thüringischen Greiz hat Lyambiko als Tochter eines aus Tansania stammenden Vaters selbst Erfahrungen mit Rassismus gemacht.

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Kartenverkauf
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Neues über vormalige Preisträger
Spielberg-Film über Ellsberg-Geschichte
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40 000 sahen Ausstellung

Eintrittskarten für die Verleihung des 9. Dresden-Preises  am 18. Februar 2018 um 11 Uhr in der Semperoper zum Preis von 10 Euro (Schüler/Studenten ermäßigt 5 Euro) sind erhältlich beim Besucherdienst der Semperoper, Schinkelwache, Theaterplatz 2, 01067 Dresden, T 0351-4911705, bestellung@semperoper.de sowie über www.semperoper.de

Steven Spielberg dreht einen Film über die Geschichte der Veröffentlichung der Pentagon-Papiere.  Ellsberg hatte 1971 mit der Enthüllung der streng geheimen Akten Geschichte geschrieben. Er riskierte seine Freiheit und seine Existenz, um die Lügen über den Vietnam-Krieg öffentlich zu machen. Für seinen Mut, der Vorbild war und ist für spätere Whistleblower, wurde er 2016 mit dem 7. Dresden-Preis geehrt.

Ein erstes Mal hatten die Veranstalter des Dresden-Preises im Februar 2017 neben der Preisverleihung auch eine eigene Ausstellung präsentiert. „Lampedusa 361“ zeigt   Fotos der sizilianischen Gräber von Flüchtlingen, die vor den Küsten Italiens ertrunken sind. Gräber, die auch Denkmale des Versagens der Weltpolitik sind.  Nach Dresden im Februar war die Exposition im Juli in Düsseldorf ausgestellt. Bisher sahen sie mehr als 40 000 Besucher. Zur Zeit laufen Gespräche über die Möglichkeit, die Ausstellung in Städten in Italien und den USA zu zeigen.