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Internationaler Friedenspreis Dresden-Preis

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ANKÜNDIGUNG

Verleihung des 10. Internationalen Friedenspreises „Dresden-Preis“
11. Februar 2019 um 19 Uhr
Semperoper Dresden
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Dresdner Friedenspreis 2018
Der lange Weg eines stillen Helden
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Dresdner Friedenspreis 2018
Rede von Tommie Smith
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Dresdner Friedenspreis 2018
Auszüge aus der Laudatio von Günter Wallraff
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Dresdner Friedenspreis 2018
PRESSESCHAU

Für das Foto tut er es noch einmal: die Augen geschlossen, den Arm nach oben gestreckt, die rechte Hand zur Faust geballt. So wie er es vor fast 50 Jahren tat. Als er als Sieger auf dem Podest der olympischen Spiele in Mexiko stand. Jetzt steht er im Souterrain seines Hauses bei Atlanta vor einem Gemälde, das …

Voll aufrichtiger Demut und hohem Respekt in Anbetracht dieses weitreichenden internationalen Preises stehe ich heute vor Ihnen.

Präsident, geschätztes Kuratorium des 9. Internationalen Friedenspreises: Im ständigen Kampf für Frieden versuchen wir ehrenhaft, die soziale Brücke hin zu dem Ort zu überqueren, an dem Rasse etwas Dezentrales ist. …

….Smith kalkuliert die Gefährlichkeit seiner Aktion nicht wie ein Buchhalter und er misst nicht ab, wie weit er gehen kann, ohne die Rassisten zum Gegenschlag herauszufordern. Er berechnet nicht, wie seine Chancen stehen, ungeschoren aus dieser Demonstration herauszukommen. Er tut einfach das, was ihm notwendig erscheint: Jetzt, in diesem Moment, an diesem Ort und vor aller Augen.

Die Berichte von der Siegerehrung gehen am 16. Oktober 1968 und in den Tagen danach über alle Fernsehkanäle und Radiosender in die ganze Welt. …

Dresdner Neueste Nachrichten

Den Preis stemmt er mit seiner Rechten Richtung Bühnenhimmel. Es wirkt spielerisch. Und es ist ein Spiel, vielleicht. Dann aber eins mit ernstem historischen Hintergrund, weil es an eine frühere Geste angelehnt ist, für die derselbe Mann – nun im Wortsinn Träger des Dresden-Preises – vor fast genau 50 Jahren teuer bezahlt hat: mit dem Ende seiner Sportler-Karriere, die trotz vieler Erfolge noch riesiges Potenzial hatte. Er bezahlte auch mit finanzieller Unsicherheit, einer zerbrochenen Ehe, mehr noch aber mit dem, was man heute mit dem fast lächerlich anmutenden Begriff Shitstorm bezeichnet. ….