Blog

xc20th-century-fox-sti_121008_nm_fox_linc_01_057_color_v2_rgbjpg-js18367907

Spielberg-Film über Ellsberg-Geschichte

Steven Spielberg dreht einen Film über die Geschichte der Veröffentlichung der Pentagon-Papiere.  Ellsberg hatte 1971 mit der Enthüllung der streng geheimen Akten Geschichte geschrieben. Er riskierte seine Freiheit und seine Existenz, um die Lügen über den Vietnam-Krieg öffentlich zu machen. Für seinen Mut, der Vorbild war und ist für spätere Whistleblower, wurde er 2016 mit dem 7. Dresden-Preis geehrt.

Eine besondere Rolle hatte damals die „Washington Post“ inne, die mit der Veröffentlichung des brisanten Materials trotz eines Verbots fortfuhr.   In Spielbergs Film, der „The Post“ heißen wird, spielen Tom Hanks den damaligen Chefredakteur des Blattes und Meryl Streep die Herausgeberin. In der Rolle von Daniel Ellsberg ist Zach Woods zu sehen.  Der Streifen soll am 22. Dezember 2017 ein erstes Mal gezeigt werden und Anfang 2018 in die deutschen Kinos kommen.

Mit „The most dangerous man in America“ (2009) und „The Pentagon papers“ (2003) beschäftigten sich bereits zwei Filme mit dem Thema.

Bei der Verleihung des Dresden-Preises an Daniel Ellsberg im Februar 2016 in der Semperoper hielt Edward Snowden per Skype eine Laudatio auf sein Vorbild. Darin sagte er unter anderem: „Ich glaube nicht an Helden, aber ich glaube an Daniel Ellsberg. Und das werde ich immer tun.“